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Neu: Kneipp & Humboldt nehmen Platz im Wald

Nachdem Kneipp -Pfarrer Sebastian Kneipp mit seiner Gesundheitslehre- in den Wald kam, sichtbar mit dem Kneipp-Erlebnisgarten im Umweltbildungszentrum Drei Eichen, 2024/25 gefördert aus LEADER-Mitteln des Regionalbudgets, war schnell klar, dass er mit dem ganzen großen Potenzial der Wild- und Heilkräuter-Säule richtig Platz nehmen muss im Wald. Dass er sich Zeit nehmen muss, alles betrachten und verarbeiten, all das Wissen darüber „häppchenweise“ vermitteln muss. Und die vielen Fragen dazu, wo denn nun dieses und jenes Kraut wächst, wie groß oder klein es ist, woran genau wir es erkennen können und was wir „tun und lassen sollten“, um ihm einen angenehmen Lebensraum in unserer Nähe anzubieten und zu erhalten. Und wozu sonst die Kräuter, Sträucher und Bäume der Umgebung noch nützlich sein könnten! Zur Erforschung und Vermittlung all dieser Fragen ist Kneipp allein nicht in der Lage. Keinen geringeren als den neugierigen und wagemutigen Forschungsreisenden Alexander v. Humboldt haben wir eingeladen, um neben Kneipp im Wald Platz zu nehmen.
Beide werden im Laufe des gut 2 jährigen Projektes das Gelände von Drei Eichen erforschen, sowohl hier als auch in der fußläufigen Umgebung Wildpflanzen-Ecken und Exkursionspunkte identifizieren, an denen nützliche Wildpflanzen wachsen. Gemeinsam erstellen wir neue Angebote zu deren Nutzung und Hinweise, wie sie geschützt, gepflegt und erhalten werden können. Wir werden hier berichten und Angebote im Veranstaltungskalender veröffentlichen.

Das Projekt wurde am 13.04.2025 eingereicht und nun nach 1 Jahr Hoffen und zaghaften ersten Vorarbeiten Ende Juni 2026 genehmigt! Daher läuft es nun noch bis Mitte 2028 und ist zu 80% aus LEADER-Mitteln gefördert.

Projekttitel: Kneipp und Humboldt nehmen Platz im Wald
Projektort: Drei Eichen, Buckow (Märkische Schweiz)
Durchführungszeitraum: 13.04.2025 bis 30.09.2028
Förderung (80%): 99.907,52 €

Das Projekt fördert die Ausgangssituation des Umweltbildungszentrums Drei Eichen für Gäste auf dem (Schau- )Gelände und künftige Bildungsveran-staltungen zum Thema wilde essbare Heil- und Nutzpflanzen. Die Konzeption und Einrichtung von „Inseln“ oder „Spots essbarer Wildpflanzen“ auf dem Gelände und an Exkursionspunkten zu einer Art „essbaren und gesunden Landschaft“ und die didaktische Einbindung fördern sowohl gemeinsames Lernen und Handeln als auch die touristisch relevante Wertschöpfung durch die Inwertsetzung des Kultur- und des Naturerbes. Der Ansatz des Bildungskonzepts zielt durch die Kombination von Naturerforschung, Anwendung „alten Handwerks/Wissens“ und Gesundheitsförderung auf einen Wandel der inneren Werte vom „kommen und nehmen“ zum (auch eigen-) fürsorglicheren „nehmen und zurückgeben“.